Tinnitus
Was ist Tinnitus
Was sich auf den ersten Klang wie ein harmloses kleines Ohrgeräusch anhört, plagt inzwischen in Deutschland alleine jeden 10. Einwohner und hat damit den Rang einer Epidemie erreicht. Die Tinnitus-Liga schätzt, dass mittlerweile jeder 3. dieses Phänomen kennt.
Unerwartet setzt es ein: das Rauschen, Brausen, Brummen, Glockengeläute, Summen, Sausen, Klopfen, Pfeiffen oder Klirren.
Wenn es auf Sie zutrifft, dann suchen Sie zuerst einmal Ihren HNO-Arzt auf, er kann Ihr Gehör gründlich untersuchen und feststellen, ob Sie an einem Tinnitus leiden.
Wie entsteht Tinnitus
Die Mediziner rätseln.
Die Wissenschaft hat immer noch nicht die Ursache herausgefunden, ebenso wenig eine
wirkungsvolle Therapie. Man weiß, dass es Unterscheide gibt im Alter, Geschlecht, sozialen
Status.
Sicher ist man sich mittlerweile, dass es auf jeden Fall etwas mit Berufs-Stress zu tun hat
- und auch mit seelischen und psychosozialen Störungen.
Schon lange ist es bekannt, dass vor allem Depressionen, Angststörungen und psychosomatische Störungen mit zu einem Ausbruch des Tinnitus beitragen können.
Vieles spricht dafür, dass der Betroffene sich schon vorher von einem äußeren Lärm gestört gefühlt hat, sich aber nicht zur Wehr setzte, sondern die dadurch entstandenen Aggressionen ins sich hineingefressen bzw. -gehört hat. Anstatt mit dem Stress konstruktiv umzugehen und den Herausforderungen außen zu begegnen, macht es der Betroffene lieber innen mit sich selber ab. Ist es da verwunderlich, wenn innen so einiges los ist?
So kann man die Töne im Inneren auch als Signale verstehen, die eine Botschaft übermitteln wollen. Je nach Geräusch hört es sich an, als wolle ein Wecker wachrütteln, eine Sirene aufschrecken, wer anklopft, begehrt Einlass und vor allem Aufmerksamkeit.
Ruediger Dahlke beschreibt es in seinem Buch ‚Krankheit als Sprache der Seele' so: ‚Tinnituspatienten haben die Flut des Stresses verinnerlicht, und nun tönt sie ihnen von innen entgegen und warnt aus nächster Nähe, nachdem distanziertere Signale überhört wurden. Der Punkt der Lebensgeschichte, an dem die Warnung aus dem Inneren begann, zeigt, dass das Maß voll ist. Die Patienten machen nun in sich Stille unmöglich und lernen dadurch ihr tiefes Bedürfnis nach Stille und Ruhe kennen.'
Welche bekannten Verfahren gibt es gegen Tinnitus
Bis heute gibt es kein wirklich wirksames Mittel gegen Tinnitus.
Folgende Therapieformen werden u.a. angeboten und empfohlen:
- Entspannungstraining, Biofeedback, Yoga, Akkupunktur
- Medikamente wie Neurotransmitter, Psychopharmaka, Infusionstherapie
- Tinnitus-Maskierer mittels Rauschgenerator soll ein angenehmes Dauergeräusch den Tinnitus übertönen
- kognitiver Verhaltenstherapie, Hypnose
Neu und erfolgreich: Wingwave®-Coaching bei Tinnitus
wingwave® setzt sich zusammen aus
- dem kinesiologischen Myostatiktest und das Ereignis festzustellen, dass zuständig ist für die
Ohrgeräusche und den körperlichen Stress erzeugt
- NLP, neurolinguistische Programmierung, als psychologische Komponente zur
Kommunikation mit sich selbst
- EMDR, zur gehirngerechten Verarbeitung von Stress, ähnlich den REM-Phasen im Schlaf
Mit den speziellen Fragetechniken des NLP beginnen Sie auf die äußeren Stressoren zu ‚hören' und haben dadurch die Möglichkeit neue Sichtweisen und Verhaltenweisen weiterzuentwickeln.
Der Tinnitus wird dabei zu einer Messlatte für Ihr persönliches aktuelles Empfinden. Der Myostatiktest zeigt Ihnen, ab welchem Geäuschpegel Ihr Körper mit Stress reagiert.
Dabei entwickeln Sie ein Feingefühl dafür, bei welchen äußeren Gegebenheiten Ihre innere Tinnitus-Messlatte am kritischen Punkt anspringt.
Belastende und behindernde Emotionen, die mit dem Stress einhergehen, können durch das Verbinden der rechten und linken Gehirnhälfte, die Hemisphärenstimulation, aufgelöst, d.h. im Gehirn integriert werden.
Vorbereitung für Ihr ganz persönliches Tinnitus-Wingwave®-Coaching
Beantworten Sie sich folgende 9 Fragen:
1. Wie ist Ihr gegenwärtiger Zustand mit dem Tinnitus?
2. Seit wann ist das so?
3. Gab es seitdem Zeiten oder Situationen, wo Sie den Tinnitus nicht hatten?
4. Was denken Sie, ist die Ursache für den Tinnitus?
5. Was genau möchten Sie gerne erreichen?
6. Woran werden Sie merken, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben, um wieviel % sollte sich der Tinnitus verringert haben?
7. Wie wird Ihr Leben anders sein, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben?
Durch das Beantworten dieser Fragen haben Sie sich auf den Weg des Veränderungsprozesses begeben, mit neuen Strategien vom Problem weg - hin zum Ziel.
Bilaterale Stimulation: Stress aus den Ohren pusten lassen
Stellen Sie vor, der Druck in den Ohren wäre die Druckluft in einem Luftballon.
Legen Sie die Hände überkreuzt auf Ihre Schultern, also die rechte Hand auf die linke Schulter und umgekehrt. Beginnen Sie nun abwechselnd mit den Händen im eigenen Rhythmus auf die Schulter zu klopfen, die rechte Hand, die linke Hand, die rechte Hand…. Nun beginnen Sie auch auf Ihren Atem zu achten. Abwechselnd klopfen Sie und achten gleichzeitig, wie Ihr Atem ein- und ausströmt. Es ist nicht wichtig, ob Sie dabei durch die Nase oder durch den Mund atmen.Dann wenden Sie sich in Gedanken wieder dem Luftballon zu. Wird der Luftballon eher beim Einatmen oder beim Ausatmen mit DruckLuft gefüllt?
Wenn Sie dies herausgefunden haben, achten Sie bitte wieder auf Ihre klopfenden Hände. Wie schnell/langsam und wie stark/schwach müssen Sie klopfen, damit gerade die richtige Menge DruckLuft entweicht. Probieren Sie es aus.
Wenn Sie die richtige Dosis gefunden haben dann klopfen Sie so lange weiter, bis die DruckLuft nur noch ganz schwach bläst, der Stresspegel sich also wieder auf ein annehmbares Maß reduziert hat. Ein angenehmes Maß haben Sie z.B. dann erreicht, wenn sich der Körper wieder entspannter anfühlt oder die Gedanken vom Luftballon in himmlische Höhen getragen werden.