Er ist unser größter Feind und gleichzeitig begleitet er uns täglich und auf allen Wegen – Stress. Oft wurde uns eingeprägt: Nur wer hart arbeitet, der wird auch erfolgreich sein. Daher ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn du Selbstzweifel hegst und dich in allem, was du tust, hinterfragst. Keiner von uns ist perfekt, egal wie hart er arbeitet. Das zu akzeptieren und Lösungen zu finden, wie man selbst damit umgeht, ist ohne Unterstützung schwierig.

Was ist Leistungsdruck?

Als Leistungsdruck wird das Gefühl bezeichnet, leisten zu müssen. Dabei übersteigt die Leistung jedoch das, was wir problemlos leisten können. Auch ist es mehr, als wir mit unseren vorhandenen Kapazitäten glauben, leisten zu können. Das Gefühl, das dabei entsteht, ist eine Angst davor, nicht alles zu schaffen, was du dir vornimmst bzw. was von dir erwartet wird. Die Angst kann sogar in ein Gefühl der Bedrohlichkeit umschlagen.

Warum du unter Druck nicht mehr leistest

Sicher kennst du es noch aus der Schule, dem Studium oder der Ausbildung – das Gefühl, produktiver zu sein, wenn die Zeit bis zur Prüfung knapp wird. In gewisser Weise hat das auch funktioniert. Auch im Sport kann es nicht schaden, sich mehr anzustrengen, um voranzukommen. Wenn jedoch bereits der Punkt von stressbedingter Angst erreicht ist, ist weiterer Druck nur kontraproduktiv. Du wirst dadurch nur weiter rennen und rennen, aber es wird sich nichts verbessern. Du missachtest lediglich deine körperlichen Warnsignale, steigerst deine Angst und glücklich wirst du am Ende nicht.

Was kann ich gegen Leistungsdruck tun?

Leistungsdruck kannst du nur bekämpfen, wenn du weniger statt mehr gibst. Klingt nach dem falschen Weg? Ist aber der Einzige. Selbst wenn du willst, kannst du nicht alles jetzt sofort und gleich erledigen. Denke immer daran, dass es auch noch ein Morgen gibt und eventuell Menschen, die dich in deinen Aufgaben unterstützen können.
Der erste Schritt sollte etwas sein, dass du nur für dich machst, z. B.:
– Sport machen
– Tagebuch schreiben
– Ein Buch lesen oder Musik hören
– Sich mit Freunden treffen und einfach mal über andere Themen reden und nachdenken
– Ein Bad nehmen oder zur Massage gehen

All das sind natürlich nur Ideen. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, um abschalten zu können. Wenn du deine innere Stimme, die dich in deinem Druck bestärkt, nicht selbst abschalten kannst, dann suche dir am besten fremde Hilfe durch ein Stress Coaching.

Wie kann mich ein Coach dabei unterstützen, meine Blockaden zu lösen?

Auch Coaches haben keinen Zauberstab, den sie einmal schwingen und der dich von deinen Sorgen befreit. Sie haben allerdings allerhand Methoden zur Hand, mit denen sie dir einen Weg aus dem Hamsterrad ermöglichen. Zuerst versucht ihr ins Gespräch zu kommen, sodass du dir deine Sorgen und Ängste einmal von der Seele reden kannst. Schließlich redest du darüber bestimmt nicht alle Tage. Anschließend sucht ihr gemeinsam nach Gründen für den entstandenen Druck und erarbeitet Lösungen. Wichtig ist, dass du dich bei deinem Coach wohlfühlst und ihm vertraust. Nur so könnt ihr die Lösung finden, die dein Stresslevel senkt und dir ein glücklicheres Leben ermöglicht.

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